Am 11. Juni 2013 wird Jochen Kupfer in Argentinien ein doppeltes Debüt geben.
Erstmals wird er am renommierten Teatro Colón in Buenos Aires zu hören sein und als Bote des Geisterkönigs Keikobad in Richard Strauss' Oper Die Frau ohne Schatten sein Repertoire um eine weitere neue Partie ergänzen.
Die musikalische Leitung der Produktion – eine Koproduktion mit De Nederlandse Opera Amsterdam - hat der amerikanische Dirigent Ira Levin, für die Regie zeichnet der Züricher Intendant Andreas Homoki verantwortlich.
>>> Die Frau ohne Schatten am Teatro Colón
"Das Erste, was mir meine Gesangslehrerin nach dem Stimmwechsel in die Hand drückte, war die Arie Mache dich, mein Herze, rein
aus der Matthäus-Passion.
Sie war tief religiös und Bach war ihre Welt, womit sie auch in mir die Liebe zu Bachs Musik entfachte.
Ich kann mich an kein Jahr erinnern, in dem ich seither nicht mindestens eine Matthäus-Passion gesungen habe - und immer wieder
ist sie neu und anders, voll intensiver Leidenschaft oder ergeben schlicht, dramatisch oder lyrisch, nie kommt Routine auf."
Jochen Kupfer
Auch in diesem Jahr bleibt Jochen Kupfer dieser Tradition treu und wird zweimal mit der Partie des Christus in Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion, einem der großartigsten und monumentalsten Werke der geistlichen Musik, zu hören sein:
Die beiden Aufführungen stehen unter der musikalischen Leitung von Enoch zu Guttenberg. Bekannt für seinen intensiven musikalischen Ausdruck und die alle Beteiligten bis zum äußersten fordernden Dirigate liegt er mit seinen Interpretationen ganz auf Jochen Kupfers musikalisch-gestalterischer Linie.
So wird die Leidensgeschichte Jesu durch die überreich-vielfältige, sich immer neu erschließende und von einem großartigen Künstlerensemble interpretierte Musik Bachs die Konzertbesucher fesseln, erschüttern, verbinden, faszinieren, verstören, trösten – in jedem Fall aber musikalisch erfüllt ins Osterfest führen.
>>> Philharmonie Berlin
>>> Gasteig München
Das Wagner-Jahr beginnt für Jochen Kupfer an renommierten internationalen Opernhäusern mit der Partie des Minnesängers Wolfram von Eschenbach in Richard Wagners Tannhäuser.
... an der OPÉRA NATIONAL DU RHIN
Nach seinem Debüt am New National Theatre Tokyo kehrt Jochen Kupfer nach Europa zurück und
wird im März/April 2013 unter der musikalischen Leitung von
Constantin Trinks als Wolfram an der Opéra national du Rhin in Strasbourg sowie mit zwei Gastspielen in Mulhouse zu hören sein.
In der Neuinszenierung von Keith Warner,
einem der international erfahrensten Opernregisseure und bekannt für seine unkonventionellen Regiearbeiten, steht Jochen Kupfer
wiederum im Kreis namhafter Solistenkollegen auf der Bühne.
Die Vorankündigung des Straßburger Opernhauses verspricht eine szenisch wie musikalisch eindrucksvoll-unvergessliche Interpretation,
in deren Mittelpunkt ein überdimensionaler Lichtkegel stehen wird, der die Geschicke aller Beteiligten durch das gesamte Stück begleitet.
Jochen Kupfers Wolfram wird sich in diesem Rahmen einmal mehr der Herausforderung stellen,
"... der Liebe Wesen zu ergründen" und der "hohen Liebe" begeistert seinen Gesang tönen zu lassen...
>>> Opéra national du Rhin
>>> zu den "Croisements" der Opéra national du Rhin, Seite 15/16
... am NEW NATIONAL THEATRE TOKYO
Im Januar/Februar 2013 gibt Jochen Kupfer sein Debut am New National Theatre in Tokyo.
Dort singt er mit Wolfram eine Paraderolle des lyrischen Baritonfachs im international besetzten Solistenensemble unter der musikalischen Leitung von Constantin Trinks, der im
Mai im Rahmen der Wagner-Feierlichkeiten in Bayreuth dirigieren wird.
Die zeitlose Inszenierung von Hans-Peter Lehmann lässt den Darstellern Raum zur musikalischen Entfaltung und das beeindruckende große Haus des NNTT mit seinen knapp 2000 Plätzen und einer großartigen Akustik wird Jochen Kupfers Japangastspiel mit insgesamt fünf Vorstellungen zu einem würdigen Beginn des Wagnerschen Jubiläumsjahres werden lassen.
>>> New National Theatre Tokyo
Soeben ist die CD-Aufnahme von Beethovens Missa solemnis mit Jochen Kupfer
in der Basspartie neu erschienen.
Der Mitschnitt entstand bei den Konzerten im Gewandhaus zu Leipzig, die im September 2012
zu Ehren und unter der Leitung des 85-jährigen Jubilars und Gewandhaus-Ehrendirigenten
Herbert Blomstedt stattgefunden haben.
In insgesamt drei ausverkauften Konzerten erlebte das Publikum im Gewandhaus durch Blomstedts ebenso natürliche wie selbstverständliche Interpretation von Beethovens "Opus summum" musikalische Sternstunden, die jetzt auf der bei Querstand erschienen CD nachhörbar sind.
Von der Presse hoch gelobt wurde nicht zuletzt das homogene Solistenquartett, das sich ganz in den Dienst des großen Ganzen stellte und mit höchster musikalischer Intensität Beethovens menschliche Herzensbotschaft dem Publikum nahe brachte.
Im November 2012 erscheint zum ersten Mal Jochen Kupfers Newsletter.
Der Newsletter informiert über bevorstehende Termine, aktuelle Produktionen und ihre Resonanz in der Presse, geplante Projekte sowie Berichtenswertes rund um Jochen Kupfer.
Um den Newsletter zu abonnieren, klicken Sie bitte auf diesen Link.
Zwischen den Auftritten als Kurwenal bis zum Jahresende stehen für Jochen Kupfer eine Reihe von hochkarätigen internationalen Konzertauftritten bevor.
Am 21. Oktober 2012 stand mit der Premiere von Richard Wagners Tristan und Isolde das erste große Opernereignis an. In der Neuinszenierung am Staatstheater Nürnberg hat Jochen Kupfer sein Rollendebüt als Kurwenal gegeben.
Seine Partner waren Lioba Braun (Isolde), Vincent Wolfsteiner (Tristan), Alexandra Petersamer (Brangäne) und Guido Jentjens (König Marke).
Die Presse lobt vor allem Jochen Kupfers jugendlich-frischen Kurwenal, dem er mit seinem volltönenden Bariton stimmlich
und szenisch Prägnanz und Intensität verleiht.
Eine sensibel-klangvolle und facettenreiche Darstellung der Partie – eine "Rolleninterpretation auf Weltniveau." (operapoint.com)
Mit drei ausverkauften Missa solemnis-Konzerten und "standing ovations" im Gewandhaus zu Leipzig begann für Jochen Kupfer im September die neue Konzert- und Opernsaison.
Am 21. Oktober 2012 steht mit der Premiere von Richard Wagners Tristan und Isolde das erste Operngroßereignis an. In der Neuinszenierung am Staatstheater Nürnberg wird Jochen Kupfer sein Rollendebüt als Kurwenal geben.
Nach dem grandiosen Beckmesser-Debüt 2011 sowie vielen erfolgreichen Auftritten als Wolfram von Eschenbach erweitert Jochen Kupfer damit sein Repertoire um eine weitere zentrale Wagner-Partie und wird sich einmal mehr als einer der herausragenden Wagner-Interpreten für den Grünen Hügel empfehlen.
Die Tristan-Produktion unter der musikalischen Leitung von GMD Marcus Bosch in der Regie von Monique Wagemakers wird live auf BR Klassik sowie in ausgewählten Kinos übertragen und ist die erste Etappe einer Saison, die anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner ganz im Zeichen der Werke des Bayreuther Meisters stehen wird...
Das "Opus maximum" der Messliteratur erklingt am 12. September 2012 beim Musikfest Bremen, am
14. September beim renommierten Beethovenfest in Bonn (mit Liveübertragung auf WDR3) und schließlich am
20., 21. und 23. September 2012 im Gewandhaus zu Leipzig zur Ehren von Blomstedts
85. Geburtstag.
Jochen Kupfer kehrt damit in seine musikalische Heimat, das Leipziger Gewandhaus, zurück, wo er unter Kurt Masur bereits mit Mahlers Liedern eines fahrenden Gesellen zu hören war.
Das Konzert am 23.9. wird im Rundfunk übertragen, bei querstand erscheint in Kürze eine CD-Produktion.
Am Samstag, den 23. Juni beginnt unter der Leitung von Paavo Järvi die Jubiläumssaison für eines der wichtigsten Musikfestivals Europas. Die Eröffnungskonzerte zum 25. Rheingau Musik Festival mit dem hr-Sinfonieorchester und Jochen Kupfer im auratischen Klang-Raum von Kloster Eberbach sind seit Wochen komplett ausverkauft. Für alle, die sich das Konzert nicht entgehen lassen wollen, sendet hr2 das erste Konzert live in einer Radioübertragung. Einen Tag später gibt es das zweite Konzert im hr-fernsehen um 20.15 Uhr.
Es ist Kupfers neueste Partie. Erst kürzlich feierte der Bariton nach seinem Beckmesser-Debüt in Wagners Meistersinger sein Rollendebüt als Guillaume Tell, nun debütiert er mit einer seiner neuen Lieblingspartien am Opernhaus Zürich. Frei nach Schillers Drama handelt die Oper vom Freiheitskampf der Schweizer gegen die Tyrannenherrschaft der Habsburger.
Immer bereit für das Besondere und Einzigartige, ist Kupfer seit Jahren einer der interessantesten Liedinterpreten unserer Zeit. Aber nicht nur die "Klassiker" wie Schumann, Schubert und Co, sondern auch die weniger bekannten, dafür aber umso spannenderen Liedkomponisten gehören zum Oeuvre des deutschen Baritons.
"Kupfers Liedgesang ist ganz oben, wenn nicht sogar an der Spitze anzusiedeln" - Gramophone Magazine
Nach der weltweit ersten Gesamtaufnahme des Liedschaffens Franz Schreckers widmet sich Kupfer nun dem Liedwerk Wilhelm Kienzls. Kienzl ist nicht nur Der Evangelimann. Kienzl ist auch Kammermusik, Klavierwerke und über 200 Lieder. Diese erscheinen in einer zweiteiligen CD-Reihe im Chandos-Label mit Jochen Kupfer, Christiane Libor, Carsten Süss und Stacey Bartsch. Teil 1 ist ab sofort im Handel erhältlich.