"Jochen Kupfer empfiehlt sich für den grünen Hügel mit baritonalem Balsam für jede Seelenwunde“
(opernwelt / dez 2009)
Jochen Kupfer „hat eine Stimme wie Balsam, rund und groß in allen Registern, und er sieht fabelhaft aus…“ (Die Welt). Mit seinem dunklen Bariton ist Jochen Kupfer einer der deutschen Sängerpersönlichkeiten junger Generation, der sein künstlerisches Oeuvre auf den Opernbühnen der Welt ebenso wie in den internationalen Konzertsälen vollbringt.
Den Grundstock seiner Opernkarriere legte der gebürtige Sachse als Ensemblemitglied der Semperoper Dresden mit so wichtigen Rollen seines Faches wie Conte Almaviva in "Le Nozze di Figaro", Papageno in "Die Zauberflöte", Olivier im „Capriccio“, an die er in dieser Saison als Don Giovanni und Danilo in „Die lustige Witwe“ zurück kehren wird.
Gastverpflichtungen führten ihn unter anderem an die Berliner Staatsoper unter den Linden (“Capriccio“), die Bayrische Staatsoper München (“Cosí fan tutte“) und zu den Salzburger Festspielen.
Liederabende und Konzerte führten ihn durch ganz Europa, Japan, Brasilien, Hong Kong, Israel und in die USA, wie u.a. nach San Franzisko und in die Carnegie-Hall in New York und zu Internationalen Festivals, wie Ile de France Paris, den Salzburger Festspielen, dem Schleswigholsteinfestival und dem Festival of Early Musik in Boston.
Jochen Kupfer sang unter der Leitung so namhafter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Kurt Masur, Kent Nagano, Fabio Luisi, René Jacobs, Jeffrey Tate und Peter Schreier.
Für Brahms „Die schöne Magelone“ arbeitete Kupfer mit Katja Riemann und Klaus Maria Brandauer zusammen.
Jochen Kupfer ist erster Preisträger des Mozart-Fest-Wettbewerbs in Würzburg, des Int.- Johann- Sebastian- Bach- Wettbewerbs in Leipzig, des VDMK- Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin, des Mendelssohn- Bartholdy- Wettbewerb in Berlin und des Meistersängerwettbewerbs in Nürnberg. Er ist Luitpoldpreisträger des Kissinger Sommers 2001.
Von der internationalen Presse gelobt sind Jochen Kupfers CD-Einspielungen, wie das Gesamtliedschaffen Franz Schrekers, R. Schumanns Kernerlieder und Liederkreis op.24 und Schuberts „Die schöne Müllerin“ (CHANNEL CLASSICS), das Mozart-Requiem (FARAO), die R. Strauss-Oper „Der Friedenstag" (DEUTSCHE GRAMMOPHON) sowie Bach-Kantaten (BIS).
Bereits seit dem 10. Lebensjahr erhielt Kupfer regelmäßigen Gesangsunterricht an der Musikschule seines Heimatortes Grimma. Er studierte Gesang bei Prof. Helga Forner an der Musikhochschule Leipzig. Die Unterrichte bei Dietrich Fischer-Dieskau und Elisabeth Schwarzkopf ergänzten seine Studien